Statuten

Statuten

Offene Jugendarbeit

Sulgen – Kradolf-Schönenberg

Original: Dezember 2002

Änderung: November 2004

Statuten des Vereines für offene Jugendarbeit

1. Name und Sitz

Unter dem Namen «offene Jugendarbeit Sulgen – Kradolf-Schönenberg» besteht ein im Handelsregister nicht eingetragener, politisch und konfessionell neutraler Verein im Sinne des Art. 60ff. ZGB mit Sitz in Kradolf-Schönenberg.

2. Zweck

Der Verein bezweckt die Organisation und Durchführung einer niederschwelligen Jugendarbeit nach den Grundsätzen der humanistischen (christlichen) Ethik in der Region Sulgen – Kradolf-Schönenberg. Er betreibt zu diesem Zweck insbesondere eine offene Jugendarbeit.

3. Vereinsmitglieder

Mitglieder des Vereines sind:

a.) Politische Gemeinde Sulgen

b.) Politische Gemeinde Kradolf-Schönenberg

c.) Evangelische Kirchgemeinde Sulgen

d.) Katholische Kirchgemeinde Sulgen

e.) Oberstufe Befang

f.) und weitere öffentliche Körperschaften

Sie werden vertreten durch den Vorstand.

4. Eintritt / Austritt

Der Austritt aus dem Verein ist frühestens zwei Jahre nach operativem Beginn unter Einhaltung einer einjährigen Kündigungsfrist möglich. Erfolgt auf diesen Termin keine Kündigung, verlängert sich die Mitgliedschaft im Verein wieder um ein Jahr. Jedes Mitglied kann unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Jahr auf Ende des Kalenderjahres austreten.

5. Vereinsorgane

Die Organe des Vereines sind:

a. die Delegiertenversammlung

b. der Vorstand

c. das Betriebsteam

d. die Rechnungsrevision

e. und sonstige Mitglieder

Der Vorstand bestimmt aufgrund der finanziellen Beiträge die Stimmberechtigung an der Delegiertenversammlung.

6. Vorstand

Der Vorstand setzt sich bevorzugt aus folgenden Vertreterinnen und Vertretern zusammen:

– zwei Personen der politischen Gemeinde Sulgen

– zwei Personen der politischen Gemeinde Kradolf-Schönenberg

– einer Person der Evangelischen Kirchgemeinde Sulgen (Behörde)

– einer Person der Katholischen Kirchgemeinde Sulgen (Behörde)

– zwei Personen der Oberstufe Befang, vorzugsweise eine Lehrkraft und ein Behördenmitglied

– zwei Personen des Betriebsteams

Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand.

6.1. Einberufung

Die Delegiertenversammlung ist oberstes Organ des Vereines. Die Sitzungen werden durch den Vorstand oder auf Verlangen von zwei Vereinsmitgliedern einberufen.

6.2. Befugnisse

Der Vorstand hat folgende Befugnisse:

a. Wahl und Abberufung der Mitarbeitenden

b. Wahl und Abberufung der Rechnungsrevisoren

c. dem Vorstand obliegt die Führung der Mitarbeitenden und des Betriebsteams. Aufgaben und Kompetenzen werden in einem Pflichtenheft geregelt

d. Öffentlichkeitsarbeit

e. Abschluss sämtlicher Rechtsgeschäfte, welche zur Organisation der Jugendarbeit notwendig sind, soweit sie nicht in der Kompetenz des Leiterteams liegen

f. Organisation des Kassier- und Sekretariatswesens

Die Delegiertenversammlung hat folgende Befugnis:

a. Abnahme des Jahresberichtes der Vereinspräsidentin oder des Vereinspräsidenten und des Leiterteams, Genehmigung des Budgets und Abnahme der Jahresrechnung

b. Wahl und Abberufung der Vereinspräsidentin oder des Vereinspräsidenten; wählbar sind Vertreterinnen und Vertreter der Vereinsmitglieder

c. Änderung der Statuten

6.3. Beschlüsse

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit der einfachen Mehrheit der anwesenden Vertreterinnen und Vertretern. Diese haben je eine Stimme. Das Präsidium, oder bei Abwesenheit der Vorsitz, hat den Stichentscheid. Beschlüsse bezüglich des Finanzierungsreglements bedürfen der Zustimmung sämtlicher Vereinsmitglieder. Beschlüsse bezüglich der Statuten bedürfen der Zustimmung der Delegiertenversammlung.

7. Betriebsteam

Das Betriebsteam besteht aus dem Leiterteam und zusätzlich fünf bis zehn Personen. Soweit die Zusammensetzung des Betriebsteams durch die Statuten nicht vorgegeben ist, konstituiert sich das Betriebsteam im Einvernehmen des Vorstandes selbst. Aufgaben und Kompetenzen des Betriebsteams werden in einem Pflichtenheft festgehalten.

8. Das Patronatskomitee

Das Patronatskomitee setzt sich aus interessierten Freunden und Gönnern der offenen Jugendarbeit zusammen. Sinn und Zweck des Patronatskomitee ist es, den Goodwill für die offene Jugendarbeit zu fördern, die Organe in ihren Aufgaben zu unterstützen, ihnen Anregungen zu geben und dem Verein zu helfen, seine finanzielle Grundlage zu erhalten.

9. Zeichnungsberechtigung

Zeichnungsberechtigung hat der Präsident oder die Präsidentin kollektiv mit einem Mitglied des Vorstandes. Der Präsident oder die Präsidentin vertritt den Verein, den Vorstand und das Betriebsteam nach aussen. Bei Abwesenheit des Präsidenten/der Präsidentin, zeichnen zwei Vorstandsmitglieder kollektiv zu zweien.

10. Finanzwesen

Das Jahresbudget setzt sich aus den Mitgliederbeiträgen, Betriebsbeiträgen und den freiwilligen Zuwendungen zusammen. Über die Ausgaben bestimmt der Vorstand. Der Vorstand kan eine 10% Budgetpositionsüberschreitung genehmigen.

11. Rechnungswesen

Das Rechnungsjahr endet mit dem Kalenderjahr. Die Budgetgenehmigung muss bis spätestens 24. Dezember des Vorjahres erfolgen. Die Rechnung ist bis spätestens 30. April zu erstellen und durch die Rechnungsrevision zu prüfen.

12. Rechnungsrevision

Die auf vier Jahre gewählten zwei Rechnungsrevisorinnen oder -Revisoren haben jährlich die vom Vorstand vorgelegte Jahresrechnung in materieller und formeller Hinsicht zu prüfen und einen schriftlichen Revisionsbericht zu erstatten.

13. Andere Zuwendungen

Mit diesen Zuwendungen sind Spenden, Gönnerbeiträge, Schenkungen und Legate gemeint. Nicht zweckbestimmte Zuwendungen sind über die laufende Rechnung zu verbuchen.

14. Haftung der Vereinsmitglieder

Für die Verbindlichkeiten des Vereines haftet ausschliesslich das Vereinsvermögen. Jede persönliche Haftung der Vorstandsmitglieder ist ausgeschlossen. Der Mitgliederbeitrag beträgt Fr. 500.–

15. Auflösung und Liquidation des Vereins

Der Verein kann nur durch Beschluss der Delegiertenversammlung aufgelöst werden. Dieser Beschluss bedarf der Zustimmung von mindestens 2/3 der Mitglieder. Der Antrag zur Auflösung muss den Mitgliedern mit der Einladung zur Delegiertenversammlung durch einen eingeschriebenen Brief mitgeteilt werden. Das nach der Liquidation verbleibende Vereinsvermögen ist, nach den Einzahlungen der letzten beiden Jahre, anteilmässig auf die Vereinsmitglieder aufzuteilen.

16. Schlussbestimmung

Die Statuten treten sofort nach dem entsprechenden Beschluss der Vereinsmitglieder in Kraft.

Kradolf, den 16.12.2004

Der Präsident Der Aktuar